Ich hatte Besuch bei mir Zuhause.
Zuhause, das ist mein Zimmer in einer WG.
Mein Zimmer ist auch mein Atelier.
Mein Atelier, das ist mein Archiv.
Mein Archiv für mein fortlaufendes Projekt „Christel“.
Ein Archiv von Dingen, Settings, Situationen und Empfindungen.
Dinge, werden präsentiert, werden zu Objekten.
Settings, die sich aus der Anordnung der Objekte bilden.
Durch das Eintreten von Personen in diese Settings entstehen Situationen.
Diese Situationen integrieren die Personen für den Moment in das Archiv und lassen sie zu Subjekten werden.
Die Subjekte verbinden mit den Objekten Empfindungen.
Die Subjekte verlassen das Archiv, die Empfindungen bleiben.
„Christel“ ist die Geschichte des fiktiven Charakters Christel Rosenberg,
die Biografie, welche ich ihr recherchiert, erfunden und zugeordnet habe.
„Christel“ widmet sich der Ära der 1960er Jahren in den USA.
Diese Ära ist nicht auf die Jahreszahlen 1960 – 1969 festzulegen,
sondern kann von 1956 bis 1973 gelten.
1956 schreibt Allen Ginsberg „Howl“
1973 stirbt LBJ, die letzten amerikanischen Truppen verlassen Vietnam.
Die 1960er Jahre sind geprägt von Wandel, Gewalt, Protest, Jugend, von JFK, LBJ, MLK, RFK
RFK steht hierbei im Zentrum meiner Recherche real stattgefundener Ereignisse.
Diese Ereignisse finden sich wieder in historischen Kontexten.
Historische Kontexte sind Koppelungen kultureller, politischer und sozialer Komponenten.
Komponenten, die in Dingen, Settings, Situationen und Empfindungen reflektiert werden.
Kontexte, die anhand von Kunstwerken kommuniziert werden.
Kunst als Kommunikator historischer Kontexte.